HY. AURUM
Atelier für Bildende Künste Hyacinthus Aurum
Magiefarbene Energie

Im Atelier Hy. Aurum begegnen sich Farbe, Form und Geist.
Die Arbeiten bewegen sich zwischen der Präzision feiner weißer Linien auf Indigofarbenem Stoff und der Rohheit von Holz, Metall.
Sie entstehen aus dem Streben, das Verborgene in Gestalt zu bringen – nicht als Abbild, sondern als Spur innerer Bewegung.

(Beinhaltet Zitate von B. Hauer oder anderer über die Kunst)
Seine Werke balancieren zwischen Zartheit und Rohstoff.
Sie folgen einer stillen Gesetzmäßigkeit, einer Kraft, der sich, wir zitieren- "nichts kann sich ihr erwehren – wie der Nacht."

Die Bedeutung von Hyacinthus Aurum ist vielschichtig, die erste ist: „Blaues Gold“ oder „Hohe Gold“ angedeutet durch HY. AURUM, Ausdruck der Erhebung des Geistes durch das Schaffen, Fokus auf Farbe und Licht.

Blaue Lilie ist Ursprung und Sinnbild – ein lebendes Projekt, in dem Kunst, Selbstheilung und Bewusstsein sich gegenseitig durchdringen.
Sie steht für das Aufblühen aus der Dunkelheit, für das blaue Feuer, das aus der Tiefe steigt.
Hy. Aurum ist das Atelier, der alchemistische Raum dieser Bewegung.
Hier verbinden sich Holz, Metall, Pigment und Zeit zu Formen, die das Unsichtbare sichtbar machen.

"Farbe wird Substanz, Licht gerinnt zu Materie – jedes Werk trägt Spuren des Wandels, jedes ist ein Fragment des Blutes des Lichtes."
Seit meiner Kindheit begleite ich den schöpferischen Prozess wie einen inneren Strom. Schreiben, Malen, Forschen, Formen – sie alle waren nie getrennte Tätigkeiten, sondern Ausdruck einer einzigen Bewegung: der Hingabe an die schöpferischen Kräfte des Lebens.

Früh entstanden Texte, Zeichnungen, später Leinwände, Streetart-Kalligraphie, Fotografien und Objekte. Die ersten Leinwände malte ich mit Öl, und replizierte klassische Werke, am liebsten Monet.
Heute umfasst mein Werk über 600 lyrische Texte, ein Buch mit eigenen Grafiken, Hunderte Aquarelle und Gemälde, Mixed-Media-Arbeiten, Fotografien und Skulpturen aus Holz, tausende Siebdrucke die via Textillabel v.a. in Europa aber auch international auf Reise gegangen sind.

"In einigen Arbeiten erscheinen Schriftzeichen oder Sprachen, die sich der Übersetzung entziehen und den Werken eine geheimnisvolle Tiefendimension verleihen."

Rohstück Olive, frisch aufgesägt
Natürliche Transformationen von Holz durch spezielle aber ganz natürliche Oxidation (Keine Färbung) und mit selbstgemachte Rindenessenzen.
Größere, teils rohe Objekte auch aus Wallnuss und Olive fungieren als Skulpturen für die Wände. Stamm und die Bretter säge ich selbst. Danach kommt die Schleifarbeit und ganz zum Schluss die Arbeit mit den Ölen, Essenzen und mehr..
Pflaumenholz
"Sein Leben wird als Gesamtkunstwerk verstanden – ein Weg, auf dem Heilkraft und Schönheit sich vor den Schatten der Welten immer wieder neu behaupten, leuchtend und verletzlich zugleich."

Stil und Technik
Die meisten Arbeiten sind kleine Aquarelle, einfach, symbolisch, dynamisch. So auch die handgemalten kleinen Karten.
Für Holzarbeiten stelle ich selbst Rindenessenzen und Eisenessenz her um es auf natürliche Art zu beizen. Bei letzterer kommt es zu Oxidation an der Luft und wir erhalten sehr dunkle, teils schwarze Holzmaserungen.
Die manchmal rostroten Färbungen verwende ich auch auf Leinwänden, und für Skulpturen aus Holz die dann metallisch anmuten.
Leichte Metalle finden Anwendung beim Füllen von Rissen und Löchern in feingeschliffenen Holzplatten oder Stäben. Doch weitere noch spannendere Kombinationen sind in der Werkstatt bereits in Arbeit.

Das Anfertigen von Siebdruckrahmen und eröffnet mir heutzutage weitere Möglichkeiten.. das und mehr werden wir Ihnen präsentieren.
"Ist Gold in der Anderswelt blau?"

2017, Peru, Unterstützung einer winzigen Schule (Projekt Nibakebo), Versorgung der Klasse mit Farben, Papier, Stiften..